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Alois Mock - Ein Politiker schreibt Geschichte

Alois Mock zählt zu den politischen Ikonen der Zweiten Republik. Sein Name steht in einer Reihe mit Leopold Figl und Julius Raab. Durch sein zähes Eintreten für den österreichischen EU-Beitritt schrieb er Geschichte. Als er im März 1994 die Beitrittsverhandlungen mit Brüssel erfolgreich abschloss, avancierte er in der Öffentlichkeit endgültig zum „Mister Europa“. Seine lange politische Laufbahn hatte in den Sechzigerjahren als Sekretär und Kabinettschef von Bundeskanzler Josef Klaus begonnen; sein Engagement für die Einigung Europas und die EU-Erweiterung begründeten seinen Ruf als Staatsmann und Außenminister. Internationale Anerkennung genießt er auch wegen seines Eintretens für Demokratie und Menschenrechte.

Bei Styria erschien Ende Oktober die Biographie von Martin Eichtinger und Helmut Wohnout, die auf zahlreichen Gesprächen mit Zeitzeugen und Wegbegleitern sowie auf bisher unveröffentlichtem Archivmaterial basiert:

ALOIS MOCK
Ein Politiker schreibt Geschichte

 

 

 

 

 

 

Martin Eichtinger und Helmut Wohnout:
Alois Mock
Ein Politiker schreibt Geschichte

ISBN: 978-3-222-13234-6, Hardcover mit SU; zahlreiche Farb- und SW-Abbildungen; 370 Seiten; 13,5 x 21,5 cm, Bezug im Buchhandel oder bei Verlag-Styria € 24,95

Die Autoren
Martin Eichtinger, geb. 1961, Dr. iur. der Karl-Franzens-Universität Graz, Postgraduate-Studien an der Johns Hopkins University in Bologna und in Paris, 1988–1992 persönlicher Sekretär von Vizekanzler und Außenminister Alois Mock, 1992–1999 Leiter des Österr. Presse- und Informationsdienstes in Washington D.C., 1999–2002 für die Industriellenvereinigung tätig, 2000 Büroleiter der Sonderbeauftragten für Leistungen an ehemalige Zwangsarbeiter, Präsidentin Maria Schaumayer, 2003–2006 Kabinettschef von Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein, 2006–2007 Generalsekretär im Wirtschafts- und Arbeitsministerium. Seit 2007 österr. Botschafter in Rumänien und Moldau.

Helmut Wohnout, geb. 1964, Dr. phil., Studium der Geschichte an der Universität Wien und der Georgetown University, Washington D.C., 1992–2000 Klubsekretär und Leiter des Büros des Zweiten Präsidenten des Nationalrates Dr. Heinrich Neisser; seit 2000 in verschiedenen leitenden Funktionen im Bundeskanzleramt tätig, u. a. Kabinettschef des Staatssekretärs für Kunst und Medien Franz Morak, dzt. Ministerialrat und Abteilungsleiter im Bundespressedienst; Geschäftsführer des Karl-von-Vogelsang-Instituts zur Erforschung der Geschichte der christlichen Demokratie in Österreich. Zahlreiche Publikationen; mehrere wissenschaftliche Auszeichnungen.

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